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Freitag 12. Juni 2015

13:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Jacqueline Roussety im Gespräch mit Martin Burckhardt
Der Autor, Verleger und Kulturtheoretiker Martin Burckhardt hat mit »Score« (Knaus Verlag) einen Science Fiction-Thriller geschrieben, der im Jahr 2039 angesiedelt ist und heute bereits erkennbare Tendenzen des digitalen Zeitalters fortschreibt. In dieser nicht allzu fernen Zukunft sind Regierungen abgeschafft, Geld, Gewalt, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit ebenso. Nollet heißt das Unternehmen, das Glück für alle garantiert. Aber noch gibt es die »Zone«, wo ein erbarmungsloser Überlebenskampf tobt. Zwischen Utopie und Dystopie entwirft Martin Burckhardt mit dieser fundierten »Social Fantasy« eine Gesellschaft, die uns viel näher ist, als wir denken.


13:00 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

#bookupde auf der LiberBerlin
Mischen Sie mit: Während der Veranstaltungen im Demoraum können Sie den ganzen Tag unter dem Hashtag #book-
upde Ihre Eindrücke per Twitter, Facebook oder Instagram teilen! Fabian Thomas gibt zu Beginn der Veranstaltung Hinweise zum Mitmachen beim #bookupde auf der LiberBerlin.


13:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

André Schmitz im Gespräch mit Rolf Hochhuth
Rolf Hochhuth zählt zu den streitbarsten und wirkungsmächtigsten Autoren und Dramatikern deutscher Sprache. Mit seinen Stücken »Der Stellvertreter« und seiner investigativen Erzählung »Eine Liebe in Deutschland«, deren Veröffentlichung letztlich zum Rücktritt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger führte, erreichte er internationale Beachtung.


13:30 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Philipp Reinartz über Pfeffermind Games
Das Berliner Game Studio mit Fokus auf neuartigen Spielkonzepten setzt plattformübergreifend eigene Projekte von Mobile bis Real World Gaming um. Das Projekt UStory, Gewinner des E:Publish Innovation Pitchs, verbindet Storytelling mit Gamification und möchte Buch und Spiel verschmelzen lassen.


14:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Sven Rothkirch im Gespräch mit Karl Hemeyer
In seinem Roman »Olympia 1936 – Danach kam alles anders« (Acabus Verlag) erzählt Karl Hemeyer die abenteuerliche Geschichte der Brüder David und Harro Stern aus Bremerhaven, die als Journalisten während der Olympiade Freundschaft mit Stadionsprecher Henri Nannen und der Regisseurin Leni
Riefenstahl schlossen. Danach wollten sie den Verlag ihres Vaters übernehmen. Doch dann kam alles anders … 


14:00 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Volker Oppmann Der Buchhandel der Zukunft – wie log.os den Markt verändern will
Der Buchmarkt der Zukunft wird beherrscht von zwei bis drei zentralen Plattformen. Aber muss das zwangsläufig bedeuten, dass allein Unternehmen wie Amazon auf der Gewinnerseite stehen werden? Oder sind Alternativen denkbar, die unabhängigen Marktteilnehmern neue Zugänge zum digitalen Markt eröffnen? log.os arbeitet an einer solchen Alternative und präsentiert in einem aktuellen Werkstattbericht den neuesten Stand. Konstruktive Kritik, Fragen und Diskussionen sind herzlich willkommen!


14:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Andreas C. Otto zu den kostbarsten Schätzen der Berliner Gemäldegalerie. In Pieter Bruegels aufwendiger Darstellung der »Niederländischen Sprichwörter« wurden Worte buchstäblich in eine großartige Bilderzählung übersetzt. Auf eine vielleicht sogar noch anspruchsvollere Weise musste Rembrandt sich in einem Porträt dem Problem stellen, wie in einem Bild nichts weniger als das Gotteswort vergegenwärtigt werden kann. Jan Steen schließlich nahm einst eine pädagogische Lebensweisheit zum Ausgangspunkt einer auch heute noch vergnüglich stimmenden Szene. 


14:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Katharina Hesse
Die Stiftung Buchkunst zeichnet seit über 60 Jahren in mehreren Wettbewerben Bücher aus, die als vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung aus den vielen Neuerscheinungen eines Jahres herausragen. Die Geschäftsführerin der Stiftung berichtet über ihre Arbeit.


14:30 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Zoë Beck stellt ihren E-Book-Verlag CulturBooks vor. CulturBooks veröffentlicht Neuerscheinungen, hält im Print Vergriffenes verfügbar und kümmert sich um Lizenzausgaben. Dabei liegt der Schwerpunkt auf ungewöhnlichen Formaten, Texten zwischen und außerhalb der Genres. Zoë Beck spricht und diskutiert über aktuelle Projekte, Erfahrungen aus der Gründungszeit und die Veränderung der Wahrnehmung und Sichtbarkeit digitaler Literatur.


15:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Elisabeth Roosens im Gespräch mit Hanno Rauterberg
Der Journalist, Autor und Kulturkritiker Hanno Rauterberg beschäftigt sich in seinem soeben erschienenen Buch »Die Kunst und das gute Leben« (Suhrkamp) mit dem epochalen Rollenwandel des Künstlers in der modernen Gesellschaft. Er plädiert für ein neues Künstlerethos – und eine Kunst des guten Lebens.


15:00 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Ute Nöth konzipierte für den Atlantik Verlag die App Skipper-Books, mit der jedermann einfach und dennoch komfortabel die eigene Bibliothek verwalten kann. Sie wird deren Funktionen vorführen und erzählen, wie es zu der Idee kam. Daneben wird thematisiert, was eigentlich eine gute App auszeichnet und ob Verlage gut beraten sind, sich als App-Entwickler zu engagieren.


15:00 Uhr | LiberBerlinKids: Kinder-Reich

Tanja Dückers jüngstes Buch »Katzenaugen – grüne – Trauben – Blitzer – Glitzer – Geistergrün« (Hanser Verlag) ist eine Einladung an kleine und große Sprachakrobaten und Farbkünstler – zum Mitspielen und Mitdichten! In dieser Mitmachveranstaltung geht es um die unterschiedlichen Töne von Farben. Angeregt von der Autorin können alle Sprach- und Farbkünstler ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen. Für Kinder von 4-10 Jahren.


15:30 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Christiane Frohmann über Orbanism
In Deutschland zeigt sich die Diskussion um Kreativität und Urheberrecht besonders angstbesetzt und festgefahren. Das erste Orbanism Festival (festival.orbanism.com) will einen geschützten Rahmen schaffen, innerhalb dessen gemeinsam mit Künstlern, Rechteverwertern, Juristen und Konsumenten die Vorstellungen und Begriffe kreativ gedehnt werden können. Parallel wird mit Experten daran gearbeitet, ein Abrechnungssystem für Remixe zu entwickeln. Christiane Frohmann stellt die Ziele und Formate des Festivals vor und diskutiert darüber mit den Anwesenden.


16:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Susanne Gaschke
Die Journalistin Susanne Gaschke kennt die Regeln des Politikbetriebs in Deutschland. Irgendwann wollte sie selbst Verantwortung übernehmen. 2012 von den Kielern als Kandidatin der SPD-Basis zur Oberbürgermeisterin gewählt, machte sie sich auf, die politische Arbeit offener zu gestalten, bürgernah, ohne eingefahrene Rituale. Ein Jahr später trat sie zurück, im Wirbel eines seltsamen Skandals, der bundesweit Beachtung fand. Was ging schief? In ihrem neuen Buch »Volles Risiko« (dva) schildert Susanne Gaschke ihre Erfahrungen an der Spitze einer großen Verwaltung, die Mechanismen des politischen Geschäfts, die Machtspiele, die den politischen Alltag oft stärker prägen als das Ziel, ein Problem zu lösen. Sie beschreibt, wie es ist, im Kreuzfeuer der Kritik zu stehen, vor allem aber zeigt sie, warum sich unsere Art, Politik zu machen, ändern muss.


16:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Andreas C. Otto: In seinem berühmten Roman »Die Wahlverwandtschaften« beschreibt Goethe ein Gemälde Gerard ter Borchs, von dem sich eine Fassung in der Gemäldegalerie befindet. Was das Bildthema betrifft, irrte der Dichter auf amüsante Weise. Eher wissenschaftlich korrekt ging es hingegen bei der Erwähnung zweier Gemälde durch den Renaissance-Künstler Giorgio Vasari zu, die heute ebenfalls in der Berliner Sammlung präsentiert werden: Giottos anrührende »Grablegung Mariä« sowie Botticellis beeindruckender Bardi-Altar.  


16:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Alfred Eichhorn im Gespräch mit Hans Joachim Meyer
In seiner Autobiografie »In keiner Schublade« (Herder Verlag) beschreibt Hans Joachim Meyers sein Leben so, wie ihn die Öffentlichkeit kennt: meinungsstark, klar und mutig. Der Fokus des Buches liegt auf seinem öffentlichen Wirken als Wissenschaftspolitiker, Minister und ranghöchster Laienkatholik. Dabei kommt der Autor auch zu unbequemen Thesen und Einschätzungen. 


17:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Hermann Parzinger
Mit seinem Buch »Die Kinder des Prometheus« (C.H. Beck Verlag) ist Hermann Parzinger ein Opus magnum gelungen. Der renommierte Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bietet erstmals ein weltgeschichtliches Panorama der Frühzeit – einen wahrhaft atemberaubenden Überblick von den Anfängen der Menschwerdung vor 5 Millionen Jahren bis zur Entstehung der frühen Hochkulturen vor wenigen Jahrtausenden.


Samstag 13. Juni 2015

13:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Jacqueline Roussety
In ihrem Doku-Roman »Wenn das der Führer sähe … « (frankly books) beschreibt Jacqueline Roussety das kurze
Leben des Hitler-Jungen Walter Gröger, der nur wenige Monate vor Kriegsende auf Antrag des damaligen Marinestabsrichters Hans Filbinger exekutiert wurde. Durch die Recherchen von Rolf Hochhuth wurde dieser Fall 1978 öffentlich. Hans Filbinger, inzwischen Ministerpräsident von Baden-Württemberg, musste daraufhin seinen Rücktritt erklären.


13:30 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Nikola Richter ist Gründerin des Verlags mikrotext für kurze digitale Lektüren. Diese aktuellen literarischen Texte sind inspiriert von Diskussionen in sozialen Medien und dem Blick auf internationale Debatten. Anfang 2015 hatte Nikola Richter in einer Crowdfunding-Kampagne über 200 Leser mobilisiert, ein E-Book-Abo abzuschließen. Sie berichtet von ihren Erfahrungen und gibt einen Einblick in die Verlagsarbeit.



14:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Rainer Nitsche
1993 erstmals erschienen und inzwischen in der 6. Auflage lieferbar: »Berlin ist das Allerletzte« (:Transit Buchverlag), herausgegeben von Detlef Bluhm und Rainer Nitsche, ist die wohl erfolgreichste (und amüsanteste) Berlin-Anthologie jüngster Zeit. Die Herausgeber plaudern über die Entsteh-
ung des Werkes, die Schauspielerin Jacqueline Roussety liest kurze Passagen.


14:00 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Podiumsdiskussion: Von Logbüchern, Resonanzräumen und legendären Hausnummern – Verlage als Blogger
Mit Daniel Acksteiner (Suhrkamp Verlag), Juliane Beckmann
(S. Fischer) und Caroline Kraft (Ullstein Verlag). Moderation: Kai Wels.

Die Rolle der Verlage ändert sich nicht nur durch Digitalisierung und E-Book. Auch die Art, wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit funktionieren, ändert sich rasant durch die sozialen Netzwerke – und dazu zählen auch Blogs. Konnte man sich früher analog durch Werbeprospekte und Gesamtverzeichnisse blättern, warten Verlagshäuser wie S. Fischer, Suhrkamp und Ullstein durch eigene Blog-Angebote auf, in denen Autoren, Herausgeber, Journalisten und Leser zu Wort kommen. Kai Wels erkundet zusammen mit Daniel Acksteiner, Juliane Beckmann und Caroline Kraft die weite Welt der Verlagsblogs und wirft einen Blick darauf, wo die Reise hingehen könnte.


14:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Thomas R. Hoffmann: Anton van Dyck und dem druckgraphischen Porträt in Antwerpen widmet das Kupferstichkabinett eine kleine Sonderausstellung in der Gemäldegalerie. 1627 fertigte van Dyck 18 eigenhändige Radierungen an, die Ausgangspunkt seiner als »Ikonographie« bekannten Porträt-Serie sind. Die druckgraphischen Bildnisse vor allem zeitgenössischer, bekannter Politiker, Militärs, Gelehrter und Künstler wurden zunächst als Einzelblätter verkauft, bevor sie ab der Mitte des Jahrhunderts in mehreren Auflagen auch gesammelt und gebunden herausgegeben wurden. Beeindruckend sind Lebendigkeit, Variationsreichtum und meisterhafte Ausführung der Bildnisse.


14:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Jacqueline Roussety im Gespräch mit Helena Horn
Die Bilder von Mondrian machen es uns vor: Reduktion verhilft zu Klarheit, Ruhe und Freude am Wesentlichen. Wer sich von Ballast, Statussymbolen und falschen Zielen befreit, findet zu einer persönlichen Lebenskunst, die angesichts schrumpfender Ressourcen zukunftsweisend ist. Helena Horn zeigt in ihrem Buch »Wie Mondrian Ihr Leben verändern kann« (Beltz Verlag) wie uns Kunstwerke beflügeln können zu mehr Autonomie und Individualität im eigenen Leben.


15:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Henning Boëtius
Henning Boëtius ist einer der umtriebigsten und produktivsten deutschen Schriftsteller der Gegenwart. Nach einem Studium der Germanistik und Philosophie mit anschließender Promotion und einer mehrjährigen Mitarbeit an der historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke Clemens Brentanos geriet Henning Boëtius in eine Lebenskrise und versuchte sich in verschiedenen Berufen, u.a. als Musiker, Maler und Goldschmied, bis er von dem Verleger Vito von Eichborn zum Verfassen belletristischer Werke ermuntert wurde. Mit seinem Roman »Phönix aus Asche« (btb Verlag) gelang dem Autor ein internationaler Bestseller, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Weitere Erfolge erzielte er mit seinen Kriminalromanen um den holländischen Inspektor Piet Hieronymus. Derzeit arbeitet der Sechsundsiebzigjährige an einer umfangreichen Autobiographie, über die zu sprechen sein wird.


15:00 Uhr | LiberBerlinDigital: Demoraum im Tiefgeschoss

Andre Wilkens: Wie viel digital braucht der Mensch? Über Analog ist das neue Bio
Digital – von einem Wundermittel, seinen Risiken und Nebenwirkungen: Die Welt ist smarter, schneller und effizienter geworden. Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch wie viel Digital braucht der Mensch? Welche Ideen und Strategien sind notwendig, um in dieser digitalen Welt auch zukünftig menschlich zu leben? Andre Wilkens blickt in seinem neuen Buch »Analog ist das neue Bio« (Metrolit) fragend in die Zukunft und analysiert, wie das digitale Zeitalter unser Leben verändert hat.


15:00 Uhr | LiberBerlinKids: 

Studio Museumspädagogik im Tiefgeschoss
Workshop für Kids von 6 bis 12 Jahren: Mister Leporello – ein Buchobjekt drucken

Mach dein eigenes Buch! Zum Schauen, zum Falten, zum Staunen. Mit Mister Leporello kannst du ein Faltbuch bauen und eine Geschichte drucken. Kennst du ein Buch, das stehen kann? Stationen: 

1. Wer ist dein Held? Wir zeichnen Figuren und andere Motive, die wir dann als Stempel zuschneiden. Dann heißt es: Leporellos falten. Mister Leporello zeigt, wie’s geht!

2. Jetzt kommen die Farben: lass deinen Stempel übers Papier tanzen! Huch, er ändert die Farbe! Wir drucken mit allem, was drucken kann.

3. Was wäre ein Buch ohne Schrift? Setze sie mutig und farbig! Mit dem Zeichenstift gibst du deinem Werk den letzten Schliff. 

Mit Birgit Bellmann, Lilla von Puttkamer und Götz Drope | Dauer der Veranstaltung: 2 Stunden


15:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Sabine Görner: Die Bücher der Madonnen. Auffällig ist die sehr beliebte Darstellung der lesenden Maria, die auf ihre Bildung im Tempel hinweist und zugleich eine vergnügliche Freizeitlektüre darstellt, bevor der Erzengel Gabriel ihr seine göttliche Botschaft übermittelt. In Gemälden von Raffael, Piero del Pollaiuolo, Petrus Christus und Albrecht Dürer werden  verschiedene Buchformate, Bindungen und Verschlüsse zu sehen sein.


15:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt im Foyer des Kulturforums an der Kasse der LiberBerlin 

Mario Testino: In Your Face | Eine halbstündige Führung durch die Ausstellung
Erstmals ist der einflussreiche Fotograf Mario Testino in einer Ausstellung in Berlin zu sehen. Die von der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin in den Ausstellungshallen am Kulturforum präsentierte Schau »Mario Testino: In Your Face« zeigt in 125 Bildern die ganze Bandbreite seiner fotografischen Arbeit und setzt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die provokanten Kontraste. 


15:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Heinrich Schulze Altcappenberg im Gespräch mit Anja Grebe
Mit ihrem großformatigen Bildband »Menzel – Maler der Moderne« (Elsengold Verlag) führt die Kunsthistorikerin Anja Grebe in das Werk des bedeutendsten Berliner Malers des 19. Jahrhunderts ein. Im Gespräch mit dem Direktor des Kupferstichkabinetts, Heinrich Schulze Altcappenberg, wird ihr Buch vorgestellt.


16:00 - 17:30 Uhr | Blaues Sofa: Saal I der Gemäldegalerie

Das Blaue Sofa auf der LiberBerlin
Wer hier sitzt, hat es geschafft! Das Blaue Sofa ist seit fünfzehn Jahren das gemeinsame Autorenforum vom Club Bertelsmann, Deutschlandradio Kultur und dem ZDF. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 wuchs es zu einer festen Institution auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Im Herbst 2005 feierte das Blaue Sofa Premiere im Berliner Ensemble; seit 2008 gastiert das Literatur-Möbel bei den Salzburger Festspielen. Das Frankfurter Lesefest Open Books wird seit 2011 mit einem Autorenabend des Blauen Sofa eröffnet. Diese Aktivitäten laufen weiter – unabhängig vom Auslaufen der gleichnamigen ZDF-Sendung im Sommer 2015. Das Programm auf der LiberBerlin:

16:00 Uhr Peter Schneider: »An der Schönheit kann’s nicht liegen … Berlin – Porträt einer ewig unfertigen Stadt« (Kiepenheuer & Witsch | Moderation: Wolfgang Herles

16:20 Uhr Hans-Joachim Schädlich: »Narrenleben« (Rowohlt) | Moderation: Hans Dieter Heimandahl

16:40 Uhr Antonia Baum: »Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren« (Hoffmann & Campe) | Moderation: Wolfgang Herles

17:00 Uhr Friedrich Schorlemmer: »Was bleiben wird – Ein Gespräch über Herkunft und Zukunft« (Aufbau Verlag) | Moderation: Hans Dieter Heimendahl


16:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Sabine Görner: Die Evangelisten und ihre Bücher. Im Mittelpunkt stehen die Schriftsteller der vier Evangelien des Neuen Testaments: Markus, Matthäus, Lukas und Johannes. Diese wurden u.a. von den Künstlern Nicolas Poussin, Jacopo Tintoretto und Hieronymus Bosch mit ihren Evangelistensymbolen und vor allem aber mit dem Buch als wichtigstes Attribut dargestellt. Dabei erhalten diese Bücher unterschiedliche Gestaltungsweisen in den Bildwerken der alten Meister. Mal sind es dicke Wälzer oder lose Blättersammlungen, mal laden sie förmlich zum Mitlesen ein oder dienen als Stütze. 


Sonntag 14. Juni 2015


13:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Robert Zagolla im Gespräch mit Michael S. Cullen
In faktengenauer, gleichwohl lebendiger und unkonventioneller Darstellungsweise beschreibt der Historiker und Publizist Michael S. Cullen in seinem Buch »Der Reichstag – Symbol deutscher Geschichte« (be.bra Verlag) Planung und Bau des Reichstags in Berlin. Beleuchtet werden seine wechselvolle Geschichte, der Wettbewerb zur Umgestaltung, die Verhüllungsaktion 1995 sowie der heutige Status eines unverändert faszinierenden Gebäudes.


13:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde 

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Thomas R. Hoffmann: Anton van Dyck und dem druckgraphischen Porträt in Antwerpen widmet das Kupferstichkabinett eine kleine Sonderausstellung in der Gemäldegalerie. 1627 fertigte van Dyck 18 eigenhändige Radierungen an, die Ausgangspunkt seiner als »Ikonographie« bekannten Porträt-Serie sind. Die druckgraphischen Bildnisse vor allem zeitgenössischer, bekannter Politiker, Militärs, Gelehrter und Künstler wurden zunächst als Einzelblätter verkauft, bevor sie ab der Mitte des Jahrhunderts in mehreren Auflagen auch gesammelt und gebunden herausgegeben wurden. Beeindruckend sind Lebendigkeit, Variationsreichtum und meisterhafte Ausführung der Bildnisse.


13:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Franziska Günther im Gespräch mit Roswitha Quadflieg
Eine 92-jährige Frau macht sich auf, um zu sterben. Neun Monate dauert es, bis sie ans Ziel kommt. Ihre Tochter Ros-
witha Quadflieg begleitet sie, hört zu, notiert, wird in ihrem Buch »Neun Monate« (Aufbau Verlag) zur Chronistin dieser seltsamen Wanderung durch ein Niemandsland. Auf der Reise in den Tod kommen sich Mutter und Tochter auf völlig neue Weise nahe.


14:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Andreas Scholl und Daniel Tyradellis im Gespräch
Museen sind Massenmedien. Aufwendige Ausstellungsprojekte erreichen immense Besucherzahlen; kühne Museumsbauten bilden neue Landmarken. Keine Zeichen von Müdigkeit, oder? Und doch sind Betrieb und Besucher gleichermaßen erschöpft. Immer mehr, immer teurer, immer multimedialer – und irgendwie immer dasselbe. In die Zufriedenheit mischt sich Unbehagen: Wozu das alles? Dieser Frage ist Daniel Tyradellis in seinem Buch »Müde Museen« (Edition Körber-Stiftung) nachgegangen.


14:00 Uhr | LiberBerlinKids: Studio Museumspädagogik im Tiefgeschoss

Kreative Bilderbuchwerkstatt mit der Illustratorin Henrike Wilson »Wie ›Fiffikus‹ einmal die Welt entdeckte«
Herzlich eingeladen sind Kinder ab 5 Jahren, in Zusammenarbeit mit der international bekannten Künstlerin Henrike Wilson, ein Bilderbuch zu erarbeiten und zu gestalten. Auf großformatigem Papier werden, nach Erstellen eines Manuskripts, von jedem Kind Szenen angefertigt, die im Gesamtbild ein Bilderbuch ergeben. Jedes Kind kann sein kleines Kunstwerk anschließend mit nach Hause nehmen. Für Kinder ab 5 Jahren, Dauer: ca. eine Stunde.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Donnerstag, 11. Juni 2015 unter presse@carlsen.de.


14:00 Uhr | LiberBerlinKids: Kinder-Reich

Wörter-Werkstatt mit der Autorin Kirsten Reinhardt »Das ist ein Gedicht. Oder nicht?«
Jedes Kind kann dichten, klar! In der Wörter-Werkstatt liegen Buchstabenstempel und ausgeschnittene Wörter bereit und warten darauf, zu Gedichten verarbeitet zu werden. Unter Anleitung der Kinderbuchautorin Kirsten Reinhardt stellt jedes Kind Poesie-Postkarten her und kann sie auch gleich verschicken. Offener Workshop mit der Autorin Kirsten Reinhardt (»Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht«). Für Kinder ab 7 Jahren, Dauer: variabel, 30, 60 oder 90 Minuten.


14:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Blick in die Schatzkammer: die Künstlerbücher der Kunstbibliothek. Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin gehört mit ca. 1 Mio Bänden zu den weltweit größten Museumsbibliotheken. Während der einstündigen Führung mit Dr. Michael Lailach, dem Leiter der Sammlung Buch- und Medienkunst der Kunstbibliothek, werden aus dem großen Bestand an Künstlerbüchern u.a. gezeigt: William Morris, The Wood Beyond the World, 1894 –  Georg Heym, Umbra vitae. Mit 47 Originalholzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner, 1924 – Dieter Roth, Poetrie. Nr. 1 der Halbjahresschrift für Poesie, 1967.



14:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Michael Ringel im Gespräch mit Sebastian Krüger
Von Marilyn Monroe bis Clint Eastwood, von den Beatles bis Michael Jackson … und immer wieder die Stones. Sebastian Krüger hat sie alle in seinem unnachahmlichen New Pop Realism gemalt. In seinem neuen Buch »Face2Face« (Lappan Verlag) sind die Stars und Legenden aus Movie und Music anzuschauen, realer als in Wirklichkeit.


14:30 Uhr | LiberBerlinKids: Kinder-Reich

Wörter-Werkstatt mit der Autorin Kirsten Reinhardt »Das ist ein Gedicht. Oder nicht?«
Jedes Kind kann dichten, klar! In der Wörter-Werkstatt liegen Buchstabenstempel und ausgeschnittene Wörter bereit und warten darauf, zu Gedichten verarbeitet zu werden. Unter Anleitung der Kinderbuchautorin Kirsten Reinhardt stellt jedes Kind Poesie-Postkarten her und kann sie auch gleich verschicken. Offener Workshop mit der Autorin Kirsten Reinhardt (»Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht«). Für Kinder ab 7 Jahren, Dauer: variabel, 30 oder 60 Minuten.


15:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Johanna Hahn im Gespräch mit Paul Maar
Ohne den mit fast 30 Preisen ausgezeichneten Kinderbuchautor, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch- und Theaterautor Paul Maar sähe die Welt der Kinder- und Jugendliteratur sehr viel ärmer aus. Das Gespräch dreht sich um Paul Maars Leben und sein jüngstes Buch »Der Galimat und ich« (Oetinger Verlag).


15:00 Uhr | LiberBerlinKids: Studio Museumspädagogik im Kreative Bilderbuchwerkstatt mit Illustratorin Henrike Wilson »Wie ›Fiffikus‹ einmal die Welt entdeckte«

Herzlich eingeladen sind Kinder ab 5 Jahren, in Zusammenarbeit mit der international bekannten Künstlerin Henrike Wilson, ein Bilderbuch zu erarbeiten und zu gestalten. Auf großformatigem Papier werden, nach Erstellen eines Manuskripts, von jedem Kind Szenen angefertigt, die im Gesamtbild ein Bilderbuch ergeben. Jedes Kind kann sein kleines Kunstwerk anschließend mit nach Hause nehmen. Für Kinder ab 5 Jahren, Dauer: ca. eine Stunde. Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Donnerstag, 11.06.2015 unter  presse@carlsen.de.


15:00 Uhr | LiberBerlinKids: Kinder-Reich

Wörter-Werkstatt mit der Autorin Kirsten Reinhardt »Das ist ein Gedicht. Oder nicht?«
Jedes Kind kann dichten, klar! In der Wörter-Werkstatt liegen Buchstabenstempel und ausgeschnittene Wörter bereit und warten darauf, zu Gedichten verarbeitet zu werden. Unter Anleitung der Kinderbuchautorin Kirsten Reinhardt stellt jedes Kind Poesie-Postkarten her und kann sie auch gleich verschicken. Offener Workshop mit der Autorin Kirsten Reinhardt (»Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht«). Für Kinder ab 7 Jahren, Dauer: 30 Minuten.


15:00 Uhr | LiberBerlinArt: Treffpunkt in der Rotunde

Worte werden Bilder – Bilder werden Worte
Eine halbstündige Führung mit Sabine Görner: Homer und Ovids Bücher auf den Bildern der Alten Meister. Antoine Pesne und Agnolo Bronzino verewigten in den Porträts der Berliner Gemäldegalerie neben den namenhaften Persönlichkeiten auch die wichtigsten Bücher der Dichter Homer und Ovid als Inspirationsquelle und einfache Lektüre. Das berühmte Zitat Vergils »omnia vincit amor« wird zum weiteren Höhepunkt dieser Führung, die in Caravaggios allesbesiegendem Amor kulminiert.   


15:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Detlef Bluhm im Gespräch mit Titus Müller
Der mehrfach ausgezeichnete Autor historischer Werke  entwirft in seinem neuen Roman »Berlin Feuerland« (Blessing Verlag) ein großes Panorama der revolutionären Ereignisse von 1848 und zeigt, dass die Zweifel an der Politik des Königs selbst in der Armee und im Polizeiapparat immer größer wurden. Auf wenige Tage verdichtet, stellt dieser Roman eine der seltenen Revolutionen in Deutschland dar, die nicht völlig scheiterten.


16:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Astrid Herbold im Gespräch mit Ben Wagin
Er hat mit Bertolt Brecht in der Kantine gesessen, mit Willy Brandt Elefanten gefüttert, mit Joseph Beuys über Eichen gestritten und Michail Gorbatschow im Kreml angerufen. Als Aktionskünstler, Galerist und Naturschützer hat Ben Wagin Berlin in den letzten 60 Jahren nachhaltig geprägt. 


16:30 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Jürgen Neffe im Gespräch mit Ulrich Woelk
Ein bizarrer Mord: Im Garten eines freikirchlichen Gemeindehauses wird die Leiche einer Prostituierten gefunden. In ihrem Schädel findet sich ein Zettel mit einer religiösen Botschaft: »Die Wahrheit wird euch frei machen.« Die Ermittlungen führen bald zu einem Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie. Dieser hatte aus wissenschaftlicher Perspektive Gott für tot erklärt – und damit die Vertreter der Freikirche gegen sich aufgebracht. Ulrich Woelk stellt seinen jüngsten Roman »Pfingstopfer« (dtv) vor.


17:00 Uhr | LiberBerlinTalk: Saal I der Gemäldegalerie

Hans Christoph Buch im Gespräch mit Michael de Ridder
Die Medizin ist einem Wandel unterworfen. Das Wohl des Patienten ist aus dem Blickfeld geraten, stattdessen wird ärztliches Handeln mehr und mehr von ökonomischen Vorgaben geleitet. Auf der Strecke bleibt dabei vor allem die Zeit: Zeit für ein Gespräch, Zeit für Zuspruch in der Einsamkeit schwerer Krankheit, Zeit für die Erläuterung von Eingriffen, Zeit für die Bewältigung von Angst. Michael de Ridder stellt in seinem neuen Buch »Welche Medizin wollen wir?« (DVA Verlag) unbequeme Fragen.